Die Targobank zieht positive Bilanz, Stada steht kurz vor der Übernahme und LBS Südwest prognostiziert Markt-Stagnation

Wachstum bei der Targobank

Die aktuelle Bilanz für das Geschäftsjahr der Targobank kann sich sehen lassen. Die Zeichen stehen auf Wachstum. Besonders das Kreditgeschäft sorgt für optimistische Stimmung im Düsseldorfer Unternehmen. Der Vorsteuergewinn beläuft sich auf 516 Millionen Euro. Ein Anstieg von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die umfassenden Umstrukturierungsmaßnahmen im vergangenen Jahr hat das Unternehmen damit erfolgreich weggesteckt. Wachstum bleibe auch weiterhin ein zentrales Ziel der Targobank, bekräftigt Bankchef Pascal Laugel. Erreicht werden soll dies unter anderem mit dem Factoring. und Leasinggeschäft, das nach und nach in die Düsseldorfer Unternehmensgruppe übertragen werden soll. Mehr zum Thema auf handelsblatt.com: goo.gl/bwgJNR

Stada steht kurz vor der Übernahme

Der Pharmakonzern Stada geht nach monatelangem Bieterkampf für 5,3 Milliarden Euro an die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven. Pro Aktie bieten beide Investoren 65,28 Euro. Außerdem haben sie eine Dividende von 72 Cent zugesagt. Bedingung für die Übernahme: Mindestens 75 Prozent der Anteile müssen von ihnen übernommen werden. Bestehende Betriebsvereinbarungen sowie Tarifverträge sollen weitergeführt werden. Betriebsbedingte Kündigungen soll es zudem innerhalb der nächsten vier Jahre nicht geben. Mehr zum Thema auf n-tv.de: goo.gl/z5QIgZ

LBS: Angespannter Immobilienmarkt

Dem hiesigen Immobilienmarkt steht eine Stagnation ins Haus. Damit rechnet Deutschlands größte Landesbausparkasse LBS Südwest. LBS-Südwest-Chef Tilmann Hesselbarth dazu: “Das Angebot an Immobilien ist begrenzt, die Preise für Wohnungen galoppieren davon”. Die Nachfrage sieht er demnach gedämpft. Die Folge: Wenn Verbraucher keine bezahlbaren Wohnungen finden, werden auch keine Kredite in Anspruch genommen. Mehr zum Thema im Handelsblatt: goo.gl/c5Ohaj

Bild: lulu