BERLIN (dpa-AFX) – Nach dem Vorpreschen von Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz werden die Rufe nach einer einvernehmlichen Lösung für CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur lauter. Der heutige Fraktionschef Ralph Brinkhaus forderte Bereitschaft zur Unterordnung: "Wenn jemand sagt, er möchte Verantwortung übernehmen, dann heißt das auch, dass er Verantwortung als Nummer zwei oder Nummer drei übernehmen kann." Gesundheitsminister Jens Spahn betonte im "Spiegel": "Wir brauchen eine integrative Figur, jemand, dessen Kandidatur die Partei nicht spaltet, sondern eint." Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte: "Es kann jetzt nur miteinander und in Geschlossenheit gehen."