Die Chinesischen übernehmen Chiphersteller NXP, Microsoft kauft LinkedIn und die Zeiten niedriger Ölpreise sind bald vorbei

Chinesischer Milliardendeal in Holland

Chinesische FinanzinNXP / Microsoft / IEAvestoren kaufen für 2,75 Milliarden Dollar das Standardhalbleiter-Geschäft des niederländischen Chipherstellers NXP auf. Wie NXP bereits mitteilte, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit einem Konsortium aus den Unternehmen Jianaguang Asset Management und Wise Road Capital getroffen. Der Abschluss der Transaktion durch die Zustimmung der Behörden ist innerhalb des ersten Quartals 2017 geplant.

Der zum Verkauf stehende NXP-Geschäftszweig stellt Halbleiter für Fahrzeuge, Computer und Konsumelektronik her und brachte dem Unternehmen zuletzt einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Unter dem neuen Namen Nexperia soll die Firma mit Hauptsitz im niederländischen Nijmegen weitergeführt werden. Weitere Informationen zum Thema auf wirtschaftsblatt.at: http://goo.gl/hh0F6l

Microsoft plant Übernahme von LinkedIn

Zum Kaufpreis von 26,2 Milliarden Dollar übernimmt das Software-Unternehmen Microsoft das Online-Karriere-Netzwerk LinkedIn. Microsoft sucht zwar nach neuen Wachstumsquellen, möchte sich allerdings bei der Integration des Netzwerkes zurückhalten. So heißt es aus Unternehmenskreisen: “LinkedIn wird seine einzigartige Marke, seine Kultur und seine Unabhängigkeit behalten”. Der Kauf soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

LinkedIn ist das größte Karriere-Netzwerk der Welt und in über 200 Ländern vertreten. 2003 gegründet, wagte das Unternehmen bereits 2011 den Börsengang, den größten seit dem Börsenstart von Google im Jahr 2004. Die Plattform gehört außerdem mit über 105 Millionen monatlichen Besuchern zu den am stärksten frequentierten Internetseiten. Mehr zum Thema auf welt.de: http://goo.gl/6YEZk

IEA: Balance auf dem Öl-Markt für Ende 2016 erwartet

Wie die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, ist bereits Ende 2016 mit einer Balance zwischen Angebot und Nachfrage zu rechnen. Damit revidierte sie ihre bisherige Prognose, die noch von einem Ausgleich im ersten Quartal 2017 ausgegangen ist. Neben der IEA glaubt auch das Ölkartell Opec daran, dass – im Gegensatz zur aktuellen Marktsituation – die Nachfrage über dem Angebot liegen wird. Die Jahre des Überangebots könnten damit bald vorbei sein. In der Konsequenz ist mit einem deutlichen Ölpreis-Anstieg zu rechnen. Mehr zum Thema auf handelsblatt.com: http://goo.gl/sgYYXx

Bild: Jag_cz