BERLIN (dpa-AFX) – Führende Ökonomen aus Deutschland und Frankreich plädieren für eine Reform der Eurozone. Die Wissenschaftler fordern etwa, die komplizierten Schuldenregeln des Maastricht-Vertrages durch ein System mit einfacheren Vorgaben zu ersetzen, wie der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet. Zudem wollen sie mehr Macht für Institutionen der Eurozone und eine Insolvenzordnung für Staaten. Letztere soll verhindern, dass Eurostaaten zu viele Kredite aufnehmen. Insgesamt werde eine Kombination aus "Marktdisziplin und Risikoteilung" benötigt, zitiert das Magazin aus dem 33-seitigen Papier, das in der neuen Woche vorgestellt werden soll.