Die EZB verlängert Ihr Anleihe-Programm, Spotify zieht Übernahme-Pläne zurück und die türkische Lira stürzt ins Bodenlose

Europische Zentralbank, Frankfurt am MainEZB: Draghi verlängert Anleihe-Kaufprogramm

Um weitere 540 Milliarden Euro verlängert die Europäische Zentralbank ihr Anleihe-Programm bis mindestens Dezember 2017. Das Volumen wird allerdings ab April von monatlichen 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden reduziert. Damit möchte die Europäische Zentralbank die Finanzmärkte neun Monate länger mit “billigem” Geld fluten, so heißt es im aktuellen Beitrag des manager magazins. Zudem will die EZB ihre Regularien lockern, um auch Anleihen kaufen zu können, die bisher aufgrund schlechter Ratings vom Kauf ausgeschlossen wurden. Künftig seien, so Draghi, auch Käufe von Anleihen mit Renditen unter dem Einlagenzins von derzeit minus 0,4 Prozent möglich. Mehr zum Thema auf manager-magazin.de: goo.gl/Ca6z5l

Spotify: Doch kein Interesse an Soundcloud

Laut Medienberichten möchte der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify das Berliner Start-up Soundcloud doch nicht kaufen. Die seit Monaten laufenden Verhandlungen seien bereits beendet worden. Bestätigt wurde dies von beiden Unternehmen allerdings noch nicht. Noch im September schienen die Weichen für eine erfolgreiche Übernahme gestellt. Hintergrund soll der geplante Börsengang von Spotify 2017 sein. Mit einem Aufkauf in Millionenhöhe stünde der Gang an die Börse womöglich unter keinem guten Stern, befürchtet der schwedische Streaming-Dienst. Mehr zum Thema auf Spiegel Online: goo.gl/TnsVOe

Türkei: Landeswährung fällt in den Keller

Die türkische Lira ist auf einen historischen Tiefstand gesunken und setzt damit das Land unter politischen und wirtschaftlichen Druck. Seit Wochen befindet sich die türkische Landeswährung auf Talfahrt. Aktuell muss für einen US-Dollar 3,6 Lira gezahlt werden, so viel wie nie zuvor. Seit Jahresbeginn verlor die Währung gut ein Fünftel ihres Wertes. Schuld an der Misere ist laut Erdogan das Ausland. Für Experten scheint die Krise hingegen hausgemacht zu sein. Mehr zum Thema auf n-tv.de: goo.gl/UChACf

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