Die Deutsche Bahn sagt der illegalen Preisabsprache den Kampf an, UniCredit setzt den Befreungsschlag und Japan stößt auf den europäischen Biermarkt vor

Modern high speed red passenger train moving through railway station at night. Railway station at sunset in Nuremberg, Germany. Railroad with motion blur effect. Industrial concept landscapeDeutsche Bahn: Erfolgreich im Kampf gegen Kartellsünder

Im Kampf gegen illegale Preisabsprachen von Lieferanten fährt die Deutsche Bahn erste Erfolge ein. Rund 380 Millionen Euro an Schadensersatzzahlungen hat das Unternehmen bereits eingetrieben. Doch damit nicht genug. Laut Bahn-Vorstand Roland Pofalla, rechne der Konzern damit, “kurzfristig die Schallmauer von 400 Millionen Euro zu durchbrechen”. Bereits 2013 gründete die Deutsche Bahn eigens eine Sondereinheit, um Kartellsündern auf die Spur zu kommen. Das Unternehmen leidet seit Jahren unter illegalen Preisabsprachen unter Lieferanten, da es unter anderem neben Zügen und Gleisen auch Uniformen von unterschiedlichen Unternehmen bezieht. Mehr zum Thema auf Spiegel Online: goo.gl/Pfbpi2

UniCredit versucht den Befreiungsschlag

Die Muttergesellschaft der HypoVereinsbank und größte Bank Italiens versucht sich mit einem Stellenabbau und einer milliardenschweren Kapitalerhöhung aus der desolaten finanziellen Lage zu befreien. Zunächst sollen neue Aktien ausgegeben werden, die einen Erlös von 13 Milliarden Euro erbringen sollen. Zudem plant das Geldhaus Kredite im Wert von 18 Milliarden Euro in ein abgesichertes Portfolio auszulagern. Bis 2019 sollen außerdem weitere 6500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Mit dem massiven Konzern-Umbau hofft UniCredit spätestens 2019 wieder rentabel wirtschaften zu können. Mehr zum Thema im manager magazin: goo.gl/PDvC3E

Japan drängt auf den europäischen Biermarkt

Die japanische Brauerei Asahi expandiert nach Europa. Dafür kaufte das Unternehmen die osteuropäischen Biermarken des Konzerns Anheuser-Busch Inbev für rund 7,3 Milliarden Euro auf. Neben weiteren, wechselt auch die bekannteste Marke “Pilsener Urquell” den Besitzer. Der asiatische Konzern tätigt damit das größte Auslandsgeschäft seiner Geschichte. Voraussichtlich noch in der ersten Hälfte des Jahres 2017 soll die Übernahme abgeschlossen sein. Anders als erwartet kam der Vorstoß nach Europa bei Anlegern nicht gut an. Die Aktie von Asahi fiel um rund fünf Prozent. Mehr zum Thema auf n-tv.de: goo.gl/b3CVSq

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