Credit Suisse wird gefilzt, der Inflationsdruck sinkt und die Bundesregierung will die Finanzierung von erneuerbaren Energien neu planen

Credit Suisse unter Verdacht

Wegen des Verdachts auf Steuerbetrug sind die Niederlassungen der Credit Suisse in London, Paris und Amsterdam ins Visier der Behörden geraten. Es kam bereits zu Razzien, bei denen verdächtige Unterlagen beschlagnahmt worden sind. Das Schweizer Geldinstitut hat unlängst Verbindungen zu “nicht steuerkonformen” Kunden beendet. Weiter teilt ein Sprecher mit, dass die Bank mit den Behörden der drei Länder unter Anwendung des vereinbarten Abkommens zur Steuertransparenz zusammenarbeite. “Die Credit Suisse hat zudem den automatischen Informationsaustausch, der im April in Kraft tritt, für Ihre europäischen Standorte umgesetzt”, heißt es außerdem von Seiten des Unternehmens. Mehr zum Thema auf Spiegel Online: goo.gl/NsRf7N

Preise steigen moderat, Inflation lässt nach

Die Inflationsrate sinkt im März stärker als Experten erwartet haben. Die Verbraucherpreise steigen allerdings weiter an, wenn auch leicht schwächer um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Februar sind die Preise mit zwei Prozent so stark wie schon lange nicht mehr angezogen. Von Reuters befragte Ökonomen sind daher von einem Anstieg von mindestens 1,8 Prozent ausgegangen. Ursache der nachlassenden Inflation sind die derzeitigen Energiepreise. Diese ziehen nicht mehr so stark an wie noch in den beiden Monaten zuvor. Mehr zum Thema auf n-tv.de: goo.gl/v1S3vr

Bundesregierung: neue Pläne zur Finanzierung erneuerbarer Energien

Energiewende: Die Bundesregierung plant die Finanzierung von erneuerbaren Energien neu zu regeln. In ihrem Auftrag sollen sechs Institute ermitteln, inwieweit die Erzeugung von Wind- und Solarstrom günstiger werden kann. An der Ausarbeitung von “konkreten Handlungsempfehlungen” sind laut Bundeswirtschaftsministerium beteiligt: Das Fraunhofer-Institut Karlsruhe für System- und Innovationsforschung, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, die Beratungsunternehmen Consentec und Ecofys, die Stiftung Umweltenergierecht und die TU Berlin. Mehr zum Thema in der WirtschaftsWoche: goo.gl/mS3vwJ

Bild: luzitanija