Adidas verlängert Deal mit DFB, EnBW kürzt Stellen und die Bundesregierung plant den Schutz von Unternehmen vor Übernahmen

Adidas: 70-Millionen-Euro-Deal mit DFB

Adidas / EnBW / KukaNach Aussage von Bild.de, unter Berufung auf DFB-Kreise, bleibe Adidas für vier weitere Jahre Sponsor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der Sportmodenhersteller habe seinen Vertrag mit dem DFB über 2018 hinaus bis 2022 verlängert. Für die Kooperation soll Adidas jährlich zwischen 65 und 70 Millionen Euro an den Deutschen Fußballbund zahlen. Dies entspricht mehr als dem Doppelten der bisher gezahlten Summe von 25 Millionen Euro. Die geplante Verlängerung wurde allerdings noch nicht von beiden Parteien öffentlich bestätigt. Laut Bild ist damit erst in den nächsten Tagen zu rechen.

Im Duell mit dem Konkurrenten Nike könnte sich Adidas mit Hilfe des verlängerten Sponsoring-Deals einen wichtigen Vorsprung auf dem Markt verschaffen. Mehr zum Thema im Manager Magazin: http://goo.gl/JCYHQz

EnBW: Stellenkürzungen geplant

Im Zuge seiner Sparmaßnahmen plant der Energiekonzern EnBW weitere Stellenkürzungen vorzunehmen. Bereits am letzten Dienstag wurde bekannt, dass aufgrund des geplanten Rückzugs aus dem Großkundengeschäft mit Strom und Gas rund 400 Mitarbeiter betroffen sind. Nach Informationen der Zeitung “Heilbronner Stimme” seien etwa 1.000 zusätzlich Stellen bedroht. Neben den bisherigen Sparmaßnahmen sollen weitere 250 Millionen Euro bis 2020 eingespart werden. Dazu seien auch weitere Personalmaßnahmen nicht auszuschließen, so ein Sprecher von EnBW. Mehr zum Thema auf finanzen.net: http://goo.gl/4Oq7tH

Bundesregierung prüft Schutz vor Übernahmen

Ausländische Investoren stehen im Visier der deutschen Regierung. An Konzepten, um deutsche Unternehmen vor einer Übernahme zu schützen, werde laut Handelsblatt gearbeitet. “Wenn der Markt und Wettbewerb nicht die entscheidenden Motive für den Einstieg eines Investors sind, muss der Staat ein Eingriffsrecht haben”, hieß es aus Regierungskreisen. Anlass für diesen politischen Vorstoß gab das jüngste Übernahmeangebot des chinesischen Unternehmens Midea. Dieser unterbreitete dem Augsburger Roboterbauer Kuka ein Angebot in Höhe von 4,5 Milliarden Euro.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel forderte bereits einen besseren Schutz europäischer Firmen. Seiner Ansicht nach seien solche Kaufangebote als höchst problematisch anzusehen. Insbesondere dann, wenn Unternehmen aus Staaten kämen, die keine offenen Wirtschaftssysteme kennen. Mehr zum Thema auf n-tv.de: http://goo.gl/K4aHSL

Bild: simkoe